{"id":129,"date":"2010-10-01T12:34:09","date_gmt":"2010-10-01T12:34:09","guid":{"rendered":"http:\/\/trafikcity.weblog.mur.at\/?page_id=129"},"modified":"2010-10-05T17:35:35","modified_gmt":"2010-10-05T17:35:35","slug":"trafik-3-wolfgang-k","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/trafikcity.net\/?page_id=129","title":{"rendered":"Trafik 2: Wolfgang K. 59, Pensionist"},"content":{"rendered":"<p>Jeden Freitag Vormittag f\u00e4hrt Wolfgang f\u00fcr eine Kontrolluntersuchung in das Landeskrankenhaus Graz. An der Haltestelle Auf der T\u00e4ndelwiese nimmt er den 39er Bus in Richtung Jakominiplatz. Dort steigt er in die Stra\u00dfenbahnlinie 1 oder 7 um und f\u00e4hrt bis zur Endstation am Landeskrankenhaus. Die Kontrolluntersuchung dauert meist nur eine halbe Stunde und er ist vor 12 Uhr wieder zur\u00fcck. Von der Bushaltestelle geht er \u00fcber die Triester Stra\u00dfe zur Trafik an der Ecke zur T\u00e4ndelwiese und kauft sich wie jeden Tag eine Schachtel &#8222;Marlboro&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Triester Stra\u00dfe \/ 2001 bis heute<\/strong><br \/>\nWolfgang wohnt seit seiner Scheidung im Jahr 2001 in einem Anfang der 1950er Jahre erbauten vierst\u00f6ckigen Haus in der ersten H\u00e4userreihe der Triester Stra\u00dfe. Seine Einzimmer- Mietwohnung liegt im dritten Stock mit den Fenstern zur Stra\u00dfe. An den Verkehrsl\u00e4rm der vierspurigen Durchzugsstra\u00dfe hat Wolfgang sich erst gew\u00f6hnen m\u00fcssen. Mittlerweile ist er aber mit seiner Wohnung und der Lage sehr zufrieden. Er bezahlt wenig Miete und hat trotz der kleinen Wohnfl\u00e4che von 45m2 immer Platz f\u00fcr Freunde, wenn diese bei ihm \u00fcbernachten wollen. Wolfgang war fr\u00fcher als Fernfahrer t\u00e4tig und ist viel in Europa herumgekommen. So richtig \u201edaheim\u201c f\u00fchlt er sich aber nur in der Triester Siedlung. Er kennt die Gegend \u201ewie seine Westentasche\u201c und m\u00f6chte auch nicht mehr von hier wegziehen.<\/p>\n<p><strong>N\u00e4he S\u00fcdtirolersiedlung \/ 1988 bis 2001<\/strong><br \/>\nVon 1988 bis zu seiner Scheidung im Jahr 2001 wohnte Wolfgang mit seiner Frau und seinem Sohn zur Miete in einer Dreizimmerwohnung in einem vierst\u00f6ckige Haus, das Ende der 1950er Jahre neben der sogenannten S\u00fcdtirolersiedlung errichtet wurde. Das Haus lag in einer ruhigen Nebenstra\u00dfe und die Wohnung hatte einen s\u00fcdseitige Balkon. Nach der Scheidung kam Wolfgang f\u00fcr vier Monate bei einem Freund unter, der in einer Zweizimmerwohnung im Parterre des Vinzenz-Muchitsch- Hofs wohnte. \u00dcber die Hausmeisterin des Muchitsch-Hofs erfuhr er von der freien Wohnung in der Triesterstra\u00dfe, die er im Herbst 2001 bezog.<\/p>\n<p><strong>Reiherstadlgasse \/ 1951 bis 1988<\/strong><br \/>\nAufgewachsen ist Wolfgang in der Reiherstadlgasse, einer ruhigen Seitenstra\u00dfe mit Gr\u00fcnfl\u00e4chen vor den H\u00e4usern. Die dreist\u00f6ckigen H\u00e4user wurden im Zweiten Weltkrieg errichtet und lange Zeit nicht modernisiert. Gemeinsam mit zwei Br\u00fcdern und seiner Mutter lebte Wolfgang in einer sogenannten &#8222;Mittelwohnung&#8220;, die zwischen den beiden Einzimmerwohnungen jeweils die gr\u00f6\u00dfte Wohnung in einem Stockwerk war. Badezimmer gab es damals noch nicht, daf\u00fcr aber gro\u00dfe Waschbecken im Keller. Dort hat man tags\u00fcber die W\u00e4sche und abends die Kinder gewaschen. Nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 1983 \u00fcbernahm Wolfgang die Wohnung und lebte dort bis zu seiner Heirat im Jahr 1987. Seine Frau zog im selben Jahr zu ihm, wollte aber auf keinen Fall dort bleiben, weil in ihren Augen &#8222;die Gegend so schlecht sei&#8220;. Deshalb gab Wolfgang die Wohnung auf und zog mit seiner Frau in die N\u00e4he der S\u00fcdtirolersiedlung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.trafikcity.net\/?page_id=155\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.trafikcity.net\/?page_id=153\">zur\u00fcck zur Trafik\u00a02<\/a> <a href=\"http:\/\/www.trafikcity.net\/?page_id=155\">|\u00a0zur\u00fcck zur \u00dcbersicht\u00a0|\u00a0Home<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeden Freitag Vormittag f\u00e4hrt Wolfgang f\u00fcr eine Kontrolluntersuchung in das Landeskrankenhaus Graz. An der Haltestelle Auf der T\u00e4ndelwiese nimmt er den 39er Bus in Richtung Jakominiplatz. 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