{"id":122,"date":"2010-10-01T12:32:24","date_gmt":"2010-10-01T12:32:24","guid":{"rendered":"http:\/\/trafikcity.weblog.mur.at\/?page_id=122"},"modified":"2010-10-25T15:49:43","modified_gmt":"2010-10-25T15:49:43","slug":"trafik-2-elfi-m","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/trafikcity.net\/?page_id=122","title":{"rendered":"Trafik 4: Elfi M. 51, auf Arbeitssuche"},"content":{"rendered":"<p>Mehrmals pro Woche f\u00e4hrt Elfi mit ihrem silbernen Opel Corsa von ihrer Wohnung in der Kapellenstra\u00dfe zu ihrem Freund nach Puntigam, der dort in einer Hausetage eines Einfamilienhauses wohnt. Seit Elfi vor einem halben Jahr ihren Job im Logistikzentrum eines gro\u00dfen Versandhandels im S\u00fcden von Graz verloren hat, h\u00e4lt sie auf ihrer Fahrt nach Puntigam immer mittwochs und samstags gegen 10 Uhr bei der Trafik an der Ecke zur Payer-Weyprecht-Stra\u00dfe. Sie besorgt sich die aktuelle Fundgrube, um sp\u00e4ter die Stellenanzeigen durchzugehen. Danach f\u00e4hrt sie die Kapellenstra\u00dfe entlang, bis sie vor der Eisenbahnunterf\u00fchrung links in die Alte Poststra\u00dfe abzweigt. Sie nimmt den Schleichweg, um dem Verkehr auf der Triester Stra\u00dfe zu entgehen. Vorbei an ihrem ehemaligen Arbeitsort f\u00e4hrt sie bis zum Cineplexx-Kino, wo sie auf die Triester Stra\u00dfe abbiegt. An der gro\u00dfen Kreuzung vor dem Merkur Markt f\u00e4hrt sie nach links auf die Puntigamer Stra\u00dfe und folgt ihrem Verlauf bis kurz vor der Mur. Dort f\u00e4hrt sie in eine kleine Seitengasse und stellt ihren Wagen vor einem Einfamilienhaus ab, das von einer hohen Thujenhecke umgeben wird.<\/p>\n<p><strong>Kapellenstra\u00dfe \/ 1978 &#8211; heute<\/strong><br \/>\nElfi wohnt seit ihrem achtzehnten Lebensjahr in der Kapellenstra\u00dfe. Die kleine Genossenschaftswohnung mit 50 m\u00b2 Wohnfl\u00e4che hat sie im Jahr 1978 von ihrem Vater \u00fcbernommen, als dieser mit seiner Lebensgef\u00e4hrtin in eine gr\u00f6\u00dfere Wohnung nach Eggenberg zog. Gebaut wurde das zweist\u00f6ckige Wohnhaus mit dem kleinen Vorgarten in den 1940er Jahren. Damals bezog ihr Gro\u00dfvater die Wohnung, die er 1966 Elfis Vater \u00fcberlie\u00df. Seit das Haus im Zuge einer Sanierung vor ein paar Jahren einen Vollw\u00e4rmeschutz bekam, spart Elfi sich einen gro\u00dfen Teil der Heizkosten, weil neben und unter ihr schon ordentlich geheizt wird. Wegen den geringen Mietkosten und der g\u00fcnstigen Lage will Elfi die Wohnung auf keinen Fall mehr aufgeben.<\/p>\n<p><strong>Mariensiedlung \/ 1969 \u2013 1978<\/strong><br \/>\nAls Teenager wohnte Elfi neun Jahre lang mit ihrer Mutter und ihrer j\u00fcngeren Halbschwester in einer Zweizimmerwohnung mit Loggia in einem der Hochh\u00e4user, die Anfang der 1960er in der Mariengasse in der N\u00e4he des Grazer Bahnhofg\u00fcrtels gebaut wurden. W\u00e4hrend dieser Zeit besuchte sie die nahegelegene Hauptschule in der Keplerstra\u00dfe und begann mit 15 Jahren eine Lehre als Drogistin, die sie drei Jahre sp\u00e4ter abschloss. Mit der acht Jahre j\u00fcngeren Halbschwester, mit der sie sich ein kleines Zimmer in der Wohnung teilen musste, gab es st\u00e4ndig Streit. Nachdem sie in einer Drogerie in der Grazer Innenstadt eine Halbtagsstelle gefunden hatte, konnte sie sich die Mietwohnung in der Kapellenstra\u00dfe, aus der gerade ihr Vater ausgezogen war, leisten. Im Fr\u00fchling 1978 zog sie dort ein.<\/p>\n<p><strong>Niesenbergergasse \/ 1966 \u2013 1969<\/strong><br \/>\nNach der Trennung der Eltern wohnte Elfi mit ihrer Mutter von 1967 bis 1970 in einer Dreizimmerwohnung in einem zweigescho\u00dfigen Altbau in der Niesenbergergasse. Die Wohnung lag im Erdgescho\u00df mit hofseitigen Fenstern und geh\u00f6rte Elfis Tante, die selbst zwei kleine Kinder hatte. Jeden Tag nach der Schule spielte Elfi im gro\u00dfen, verwilderten Innenhof mit ihren Verwandten und den Nachbarskindern. Als 1969 Elfis kleine Schwester geboren wurde, begann ihre Mutter sich nach einer eigenen Wohnung umzusehen. Obwohl es in der Wohnung zu sechst sehr eng war, w\u00e4re Elfi am liebsten dort geblieben.<\/p>\n<p><strong>Westbahngasse, Stra\u00dfgang \/ 1960 \u2013 1966<\/strong><br \/>\nIhre ersten Lebensjahre verbrachte Elfi in einem Einfamilienhaus in Stra\u00dfgang am s\u00fcdlichen Stadtrand von Graz. Das kleine Haus mit dem spitzen Giebel geh\u00f6rte ihren Gro\u00dfeltern m\u00fctterlicherseits, die im Erdgescho\u00df wohnten. Elfis Eltern bewohnten zwei kleine Dachzimmer im ersten Stock. Die kleine K\u00fcche und das Badezimmer im Erdgescho\u00df wurden gemeinsam genutzt. Als Elfis Eltern sich trennten und der Vater auszog, war sie sechs Jahre alt. Ihre Mutter beschloss, zu ihrer Schwester in die Niesenbergergasse zu ziehen, damit Elfi wie ihre beiden Cousinen in die nahegelegene St. Andr\u00e4 Volksschule gehen konnte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.trafikcity.net\/?page_id=157\">zur\u00fcck zur Trafik\u00a04<\/a> |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.trafikcity.net\/?page_id=68\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a> |\u00a0<a href=\"http:\/\/www.trafikcity.net\/\">Home<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehrmals pro Woche f\u00e4hrt Elfi mit ihrem silbernen Opel Corsa von ihrer Wohnung in der Kapellenstra\u00dfe zu ihrem Freund nach Puntigam, der dort in einer Hausetage eines Einfamilienhauses wohnt. 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